KREBS

 

Krebs - was ist überhaupt über die Ernährung möglich?

Bei einigen Krebsarten ist ein Versuch mit einer milchfreien, kohlenhydratarmen Ernährung sinnvoll.

Hier sind die wissenschaftlichen Studien dazu:

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Milch und Brustkrebs

In dieser Arbeit sehen die Wissenschaftler eine veränderte Zusammensetzung der Kuhmilch als bedenklich an. Es wären heutzutage deutlich mehr aktive Hormone (Östrogene) in der Milch als früher, welche einen negativen Einfluss auf das Tumorwachstum hätten (Ganmaa & Sato 2005).

Diese Theorie verfolgt auch die Geochemikerin Jane Plant, die an Brustkrebs erkrankte, Milch als Ursache vermutet und ein Buch darüber geschrieben hat:    

Jane Plant - Das Leben in Deiner Hand. Sie empfiehlt eine Ernährung ohne Milch.

Nicht 100%ig abgesichert, aber bei hohem Milchverzehr sicher einen Versuch wert.

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Etwas fbekannter, aber kontrovers diskutiert, ist die kohlenhydratarme Ernährung:

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In dieser Arbeit kommen die Wissenschaftler zu dem Schluss, dass die ketogene Diät, also eine Diät ohne Kohlenhydrate wie Reis, Brot, Nudeln und Kartoffeln, bei Gehirntumoren zu empfehlen wäre (Zhou et al. 2007).

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Ich denke, es gibt genügend Hinweise darauf, dass diese Ernährungsweise einen Versuch wert ist, als echte Unterstützung der medizinischen Therapie.

In der nächsten Arbeit konnte mit Hilfe dieser Diät die gefährliche Abmagerung bei Krebs rückgängig gemacht werden. Des Weiteren wurde das Tumorgewicht verringert (Beck & Tisdale 1989).

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Wie funktioniert diese Ernährung? Eine kohlenhydratarme Ernährung soll vereinfacht ausgedrückt die Energiezufuhr des Tumors vermindern. Allerdings kann auch ein Tumor seine Essgewohnheiten verändern und auf andere Substrate ausweichen. 

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Ob eine Umstellung Sinn macht - fragen Sie mich. 

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Was geht ganz einfach?

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Meiden Sie Glutamat, den Geschmacksverstärker. Es gibt immer mehr Anzeichen auf einen negativen Einfluss.

Ich will hier zwei aufzeigen. Die deutschen Wissenschaftler Dröge und Kollegen aus Heidelberg fanden 1988 heraus, dass die Glutamat-Werte im Blut bei Krebspatienten erhöht sind (Dröge et al. 1988).

Ein Jahr später veröffentlichten diese Forscher eine weitere Arbeit mit dem Ergebnis, dass Patienten mit Lungenkrebs und erhöhten Glutamatspiegeln eine erhöhte Sterblichkeit aufwiesen (Eck et al. 1989).

Dabei merkten Sie jedoch an, dass dieses Ergebnis Glutamat als Ursache nicht beweist.

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Ich bin dafür, einfach auf Nummer sicher zu gehen und den Geschmacksverstärker zu meiden,

zumal man mit Glutamat-Antagonisten, also den Gegenspielern, das Tumorwachstum schon bremsen konnte

(Ishiuchi et al. 2002).

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Das ist vielleicht - nein - sicherlich etwas gewagt, aber Sie verlieren keine Lebensqualität, wenn Sie Glutamat in all seinen Formen einfach weglassen.

Stand 09-18